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Die Stadt Enger
Enger ist eine Stadt im Südwesten des Kreises Herford im Regierungsbezirk Detmold, der Region Ostwestfalen-Lippe, dem
Bundesland Nordrhein-Westfalen. Geografisch liegt die Stadt im Ravensberger Hügelland zwischen dem Teutoburger Wald
und dem Wiehengebirge und auf den gut 41 km² Fläche leben die ca 20.000 Einwohner von Enger. Gegliedert ist die
Stadt in 9 Stadtteile. Feuerwehrtechnisch ist das Stadtgebiet auf 5 Standorte, zwei Löschzüge und 3 Löschgruppen aufgeteilt.
Im Westen grenzt die Stadt Enger an Spenge, im Norden an Bünde, im Osten an Hiddenhausen und Herford und im Süden an
die kreisfreie Stadt Bielefeld.
Engers Geschichte geht bis in das Jahr 948 zurück. Dort wird zum ersten mal der Name des Ortes Enger in einer
Stiftungsurkunde Ottos des Großen erwähnt. 1719 findet die Stadterhebung Engers durch Friedrich Wilhelm I. von
Preußen satt.
Seit dem Jahr 1990 ist die Stadt Lichtenstein (Sachsen / Landkreis Chemnitzer Land) die Partnerstadt von Enger.
Enger bietet 3 Museen, das Widukind-, das Gerberei- und das Kleinbahn-Museum. Durch die Geschichte Engers bzw
des Herzogs Widukind wird die Stadt mitunter auch Widukind Stadt Enger genannt und dient somit auch dem Kreis Herford
- Widukind-Kreis Herford - als Namensgeber. Enger wird als Widukinds Grabstätte vermutet.
Bekannte und erwähnenswerte Bauwerke sind die Stiftskirche aus dem 9. Jahrhundert und die Liesbergmühle, ein Wahrzeichen
von Enger, die 1756 als Zwangsmühle errichtet wurde. Enger hat keinen direkten Anschluss an Autobahn oder Eisenbahn.
Die neue Ostumgehung (L545) verbindet jedoch Bielefeld mit Bünde und so mit der A30. Die wichtigste Branche ist
die Möbelindustrie mit den überregional bekannten Unternehmen Wellmann, Störmer (Küchen) und Puhlmann (Polstermöbel).
In Oldinghausen befindet sich der Hauptsitz der Alligator-Farbwerke. Im August 1993 ereignete sich dort in den
Farbwerken der wohl spektakulärste Brand in der Geschichte der Engeraner Feuerwehr.
Weblinks:
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