Brände bekämpft und Tiere gerettet: Löschzug Dreyen blickt auf das vergangene Jahr zurück
nw 26.01.2009
Enger-Dreyen (boss). Der Löschzug Dreyen musste im vergangenen Jahr zu 25 Einsätzen ausrücken. "Insgesamt war es aber ein sehr ruhiges Jahr mit relativ wenig Einsätzen", berichtete Löschzugführer Michael Rogowski bei der Jahreshauptversammlung am Samstagabend.
Drei der Einsätze waren Großbrände: So mussten die freiwilligen Helfer Brände in einer Scheune in Hücker-Aschen und in Wohnhäusern in Belke-Steinbeck und Spenge löschen. Ansonsten waren die Feuerwehrleute zu kleineren Bränden ausgerückt, hatten Tiere gerettet oder Hilfe geleistet, indem sie etwa umgestürzte Bäume von der Fahrbahn entfernten.
Und auch wenn sie gerade nicht im Einsatz waren, wurde es den Blauröcken nicht langweilig. So waren sie beispielsweise zu Gast bei den Feierlichkeiten anderer Vereine: etwa beim Schützenfest in Dreyen oder bei den Feuerwehrfesten anderer Löschzüge. Außerdem sammelten die freiwilligen Helfer Tannenbäume ein, spendeten Blut oder beteiligten sich am Volleyballturnier der Züge.
Der Löschzug Dreyen besteht derzeit aus 154 Mitgliedern, davon 34 aktive, 114 fördernde, fünf Ehrenmitglieder und einem Mitglied in der Jugendfeuerwehr. Drei Aktive wurden im vergangenen Jahr befördert: Christian Keller zum Brandmeister, Gero Barmeier zum Unterbrandmeister und André Dehne zum Oberfeuerwehrmann. Unterbrandmeister Rainer Dehne wurde für sein Engagement in der Brandschutzerziehung von Schulkindern geehrt, Peter Lüninghöner für seine Arbeit als stellvertretender Löschzugführer.

Haben sich um den Löschzug verdient gemacht: Stadtbrandinspektor Heinz Jürgen Tomann mit den Geehrten Gero Barmeier, Rainer Dehne, André Dehne, Peter Lüninghöner, Christian Keller und Löschzugführer Michael Rogowski (v. l.).



